Tausend Monate (Mille mois)
Englischer Titel: A Thousand Months
Spanischer Titel: Mil meses
Russischer Titel: Тысяча месяцев
Originaltitel: Mille mois
Alternative Titelvarianten:
Tausend Monde
Tragikomödie – Marokko, Frankreich, Deutschland
Produktionsjahr: 2002
Filmlänge: 124 Minuten
(2 abgegebene Stimmen)
Regie: Faouzi Bensaïdi
Buch: Faouzi Bensaïdi, Emmanuelle Sardou
Kamera: Antoine Héberlé
Tausend Monate
Filmbeschreibung:
DVD vom Fernsehen 1979 und 1980 wird Marokko von einer Welle noch nie da gewesener sozialer Aufstände erschüttert. Alle Bereiche des öffentlichen Lebens befinden sich im Streik, der von den Lehrern des Landes angeführt wird – viele von ihnen werden inhaftiert. Der darauf folgende Winter 1981 bringt für das Land eine der schlimmsten Trockenzeiten seit Menschen Gedenken.
Der siebenjährige Mehdi lebt in einem Dorf im Herzen des Atlasgebirges. Er erlebt gerade den ersten Ramadan, bei dem er selber fasten darf, und sein großer Wunsch ist es, einmal zu sehen, wie im Morgengrauen die Straßenbeleuchtung der nahegelegenen Stadt ausgeschaltet wird. Mehdis Vater Abdelkrim ist Lehrer und – so glaubt der Junge – zur Arbeit in Frankreich. Tatsächlich sitzt er im Gefängnis, und Mehdis Mutter Amina ist mit ihrem Sohn bei ihrem Schwiegervater Ahmed untergekommen. Aufgrund der Haft Abdelkrims wird das Leben für die drei immer schwieriger. Ahmeds Feld wurde beschlagnahmt und so sieht er sich gezwungen, nach und nach sein gesamtes Mobiliar zu verkaufen, von dem bald nur noch weiße Schatten an den Wänden zeugen. Amina verliert ihre Anstellung beim Dorfvorsteher, als dieser nach dem mysteriösen Tod seiner sich westlich gebenden halbwüchsigen Tochter den Ort verlässt. Ob sie einem Verkehrsunfall oder einem Mord religiöser Eiferer zum Opfer gefallen ist, bleibt im Dunkeln. Während Mehdis Mutter und sein Großvater versuchen, die wachsende Not der Familie vor ihm zu verbergen, genießt Mehdi ein außergewöhnliches Privileg. Er darf auf den Stuhl des Dorflehrers aufpassen, was ihm im Kreis seiner Kameraden einen besonderen Status verleiht. Nie läßt er den Stuhl aus den Augen, nimmt ihn überall hin mit. Als Ahmed eines Tages ohne Mehdis Wissen den Stuhl an einen Hochzeits-Veranstalter verkauft, sorgt der vermeintliche Diebstahl im Dorf für Furore. Mehdi verliert seinen Posten und ist nun wie seine Mutter und sein Großvater isoliert. Zur Katastrophe kommt es, als der Stuhl während der Hochzeit des neuen Dorfvorstehers wieder auftaucht. Vom Lehrer angeführt, beginnt eine mordlüsterne Menge nach dem Dieb zu suchen. Da Ahmed klar ist, daß ihn der Käufer wiedererkennen wird, bleibt der Familie nur die Flucht. Gerade an diesem Morgen sieht Mehdi zum ersten Mal, wie die Lichter der Stadt erlöschen.
Darsteller der Jungenrollen
Fouad Labied
(Mehdi, 7 Jahre)
Fotogalerie
Weitere Informationen
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Film bewerten:
Dieser Film/diese Serie taugt nichts!
Die Jungendarsteller sind ganz nett, ansonsten Schrott!
Tolle Jungendarsteller, halbwegs nette Unterhaltung!
Gut spielende Jungendarsteller, gute Handlung!
Hier stimmt einfach alles, die Jungen, die Handlung, alles!

Archiv der Sende- und Vorführtermine:
Dienstag, 7. Februar 2006, 22.50 Uhr, Arte
Montag, 16. (17.) Oktober 2006, 0.00 bis 2.00 Uhr, ZDF
Mittwoch, 18. Oktober 2006, 22.00 bis 0.00 Uhr, ZDFdoku
Sonntag, 22. (23.) Februar 2009, 0.10 bis 2.10 Uhr, Arte
Sonntag, 1. (2.) März 2009, 3.00 bis 5.00 Uhr, Arte
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