La Comédie de l’innocence
Englischer Titel: Son of Two Mothers or The Comedy of Innocence
Französischer Titel: Comédie de l’innocence
Spanischer Titel: La Comedia de la Inocencia
Griechischer Titel: Η κωμωδία της αθωότητας
Russischer Titel: Сын двух матерей, или Комедия невинности
Originaltitel: La Comédie de l’innocence
Alternative Titelvarianten:
Fils de deux mères ou Comédie de l’innocence
Spielfilm – Frankreich
Produktionsjahr: 2000
Filmlänge: 95 Minuten
(6 abgegebene Stimmen)
Regie: Raoul Ruiz
Buch: Françoise Dumas, Raoul Ruiz
Kamera: Jacques Bouquin
Musik: Jorge Arriagada
La Comédie de l’innocence
Filmbeschreibung:
Aus heiterem Himmel eröffnet der neunjährige Camille, ein verzogenes Einzelkind aus gutbürgerlicher Familie, seiner Mutter, daß sie nicht seine Mutter sei und er seine wahre Mutter gefunden hätte: eine Klavierlehrerin, die den eigenen Sohn zwei Jahren zuvor verlor. Da diese Mutmaßung nicht als kindliches Hirngespinst abzutun ist, stellt sich die Mutter der Konfrontation mit der fremden Frau.
Tragikomödie in Form eines freudschen Familienromans, der die Rolle des manipulierbaren Kindes mit der des Manipulators vertauscht und die Reaktionen der Erwachsenen aus der Sicht einer erwachsenen »Kinderfantasie« beobachtet. Ein interessantes Filmexperiment mit surrealen Elementen nach dem Roman von Massimo Bontempelli, geprägt von einem überzeugenden Buch sowie den hervorragenden Hauptdarstellern.

Camille wächst als Einzelkind in großbürgerlichen Verhältnissen auf. Materiell fehlt es ihm an nichts; sein Lieblingsspielzeug ist eine DV-Kamera, mit welcher er seine Umgebung filmt. Einzig Camilles Vater Pierre ist oft abwesend. An seinem neunten Geburtstag besucht der Junge mit dem Au-pair-Mädchen Hélène den Park. Dort überrascht er später seine Mama Ariane mit der Erklärung, sie sei gar nicht seine Mutter. Er heiße auch nicht Camille, sondern Paul, und sei der Sohn einer Geigenlehrerin namens Isabella . Ariane und ihr Bruder Serge, ein Psychiater, sind zunächst geneigt, diese Geschichte ebenso als kindliches Hirngespinst abzutun wie Camilles imaginären Freund Alexandre. Doch Camille ist die Sache ernst, und er weiß sogar, wo Isabella wohnt. Voller Sorge, daß ihr Sohn einen psychischen Zusammenbruch durchmacht, beschließt Ariane, der Sache auf den Grund zu gehen. Camille schleppt Ariane quer durch Paris zur Wohnung von Isabella. Wie Ariane von deren seltsamer Nachbarin Laurence erfährt, hat Isabella vor zwei Jahren ihren Sohn durch einen Unfall verloren. Ist nun Camille dessen Reinkarnation? Oder ist hier jemand wirklich wahnsinnig? Und wenn ja, wer? Zwischen den beiden Müttern entbrennt ein Kampf um Camille.
Darsteller der Jungenrollen
Nils Hugon
(Camille, 9 Jahre)
Geburtstag: 28.11.1990

Alter des Darstellers:
ungefähr 9 Jahre
Bruno Marengo
(Alexandre)
Weitere Informationen
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Film bewerten:
Dieser Film/diese Serie taugt nichts!
Die Jungendarsteller sind ganz nett, ansonsten Schrott!
Tolle Jungendarsteller, halbwegs nette Unterhaltung!
Gut spielende Jungendarsteller, gute Handlung!
Hier stimmt einfach alles, die Jungen, die Handlung, alles!

Archiv der Sende- und Vorführtermine:
Donnerstag, 29. (30.) Dezember 2005, 1.45 Uhr, SRF 1
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