Andrej Rubljow (Андрей Рублёв)
Englischer Titel: Andrey Rublev
Französischer Titel: Andrei Roublev
Spanischer Titel: Andréi Rubliov
Griechischer Titel: Αντρέι Ρουμπλιόφ
Russischer Titel: Андрей Рублёв
Originaltitel: Андрей Рублёв
Alternative Titelvarianten:
Strasti po Andreyu – The Passion According to Saint Andrew | Andrei Rublev | Andrei Roublev – O Artista Maldito | Andrei Rubljow | Andrej Rubljov | Страсти по Андрею | The Passion According to Saint Andrew | Den yttersta domen – livsdramat Andrej Rubljov | Andrey Rublyov | Андрей Рублев | Andreas-Passion
Historienfilm – UdSSR
Produktionsjahr: 1965
Filmlänge: 175 Minuten
(19 abgegebene Stimmen)
Regie: Andrei Tarkowski (Андрей Тарковский),
Buch: Andrei Tarkowski (Андрей Тарковский), Andrei Kontschalowski (Андрей Кончаловский),
Kamera: Wadim Jussow (Вадим Юсов),
Musik: Wjatscheslaw Owtschinnikow (Вячеслав Овчинников),
Andrej Rubljow
Filmbeschreibung:
Original-DVD Der Film erzählt in mehreren Episoden die Lebensgeschichte des legendären altrussischen Ikonenmalers Andrej Rubljow und schildert den alltäglichen Kampf des an eher fortschrittlichen Idealen orientierten Malers zwischen Religionen und weltlichen Zweifeln. Rubljow wird Zeuge der kompromißlosen Macht- und Kriegspolitik seiner eigenen Auftraggeber. Selbstvorwürfe stürzen ihn in eine tiefe Schaffenskrise, er malt nicht mehr und legt ein Schweigegelübde ab.

Tarkowskis Monumentalwerk »Andreas-Passion« wurde 1965 von der sowjetischen Zensur verboten und ist nie ins Kino gekommen. In den Jahren danach montierte Tarkowski eine Kinoversion über den Lebensweg des legendären Ikonenmalers Andrej Rubljow (etwa 1360 bis 1430), die auch den Weg ins westliche Kino fand. In der UdSSR war der Film bis 1971 verboten, da es nach Meinung der Mächtigen ein verzerrtes Bild vom Leben im alten Rußland zeigt.
Zu Beginn des fünfzehnten Jahrhunderts erschüttern die Greueltaten der tatarischen Eroberer den Ikonenmaler Andrej Rubljow so sehr, daß er nicht mehr malt und ein Schweigegelübde ablegt.
Der letzte Abschnitt des Films »Die Glocke, 1423« zeigt, wie die Begegnung mit einem Glockengießer ihm neuen Lebensmut gibt. Es handelt sich um den fünfzehnjährigen Boriska, der als einziger in dem Glockengießerdorf überlebt hat. Er gibt vor, sein Vater habe ihm ein Berufsgeheimnis verraten. Entgegen allen Erwartungen gelingt dem Jungen der Guß einer gewaltigen Glocke. Das Beispiel der schöpferischen Energie des schmächtigen Boriska bringt Rubljow dazu, sein Schweigegelübde zu brechen und dem Jungen vorzuschlagen, gemeinsam fortzugehen: »Du wirst Glocken gießen und ich malen.« Die Begegnung mit Boriska ist der entscheidende Wendepunkt in Rubljows Leben, er beginnt wieder zu malen – schöner als je zuvor! Gleichzeitig ist sie der glänzende Endpunkt des Films: Danach folgen nur noch (als einzige Farbsequenz) Bilder von den prächtigen Fresken Rubljows.
Darsteller der Jungenrollen
Nikolai Burljajew
(Boriska, 15 Jahre)
Geburtstag: 03.08.1946

Alter des Darstellers:
ungefähr 18 Jahre
Geburtsjahr: 1945
Slawa Zarjow
(Andrejki)
Geburtsjahr: 1951
Todestag: 28.06.2006
Alter des Darstellers:
ungefähr 14 Jahre
Geburtstag: 26.08.1956

Alter des Darstellers:
ungefähr 8 Jahre
Weitere Informationen
Dieser Film wurde von Heiner in die Filmliste eingetragen!
Film bewerten:
Dieser Film/diese Serie taugt nichts!
Die Jungendarsteller sind ganz nett, ansonsten Schrott!
Tolle Jungendarsteller, halbwegs nette Unterhaltung!
Gut spielende Jungendarsteller, gute Handlung!
Hier stimmt einfach alles, die Jungen, die Handlung, alles!

Archiv der Sende- und Vorführtermine:
Montag, 9. (10.) April 2007, 2.20 bis 5.15 Uhr, MDR
Sonnabend, 18. (19.) April 2009, 2.15 bis 5.10 Uhr, RBB
Sonntag, 5. (6.) Juli 2009, 0.50 bis 3.45 Uhr, MDR
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