Die Geschichte des Kinos im Dorf Popielawy (Historia kina w Popielawach)
Englischer Titel: History of Cinema in Popielawy
Französischer Titel: Histoire du cinéma à Popielawy
Spanischer Titel: La historia del cine en Popielawy
Russischer Titel: История кино в Попелявах
Originaltitel: Historia kina w Popielawach
Alternative Titelvarianten:
The History Of The Cinema In The Village Of Popielawy
Drama – Polen
Produktionsjahr: 1998
Filmlänge: 99 Minuten
(5 abgegebene Stimmen)
Regie: Jan Jakub Kolski
Buch: Jan Jakub Kolski
Kamera: Krzysztof Ptak
Musik: Zygmunt Konieczny
Die Geschichte des Kinos im Dorf Popielawy
Filmbeschreibung:
Der Schmied in einem kleinen polnischen Dorf hat 1863 (also weit vor den Gebrüdern Lumiére) einen kinematografischen Apparat erfunden. Bevor er ihn richtig nutzen kann, bricht aber der Januaraufstand aus. Etwa einhundert Jahre später geht der Ururenkel des Erfinders der Geschichte der merkwürdigen Kinomaschine nach. Jan Jakub Kolskis Film handelt von der Magie des Kinos, von der Anziehungskraft der bewegten Bilder, und ist eingewoben in die historischen und privaten Ereignisse seiner Protagonisten seit den sechziger Jahren des neunzehnten Jahrhunderts.
Der Erzähler des Films ist der zehnjährige Staszek Szewczyk, der in den sechziger Jahren aus der Stadt nach Popielawy, ins Dorf seiner Großeltern, geschickt wurde und hier die Geschichte der alteingesessenen Familie des Dorfschmieds Andryszek aufzeichnet, bei der seit Generationen alle Stammhalter den Namen Józef tragen. Mit dem jüngsten Józef, der von allen Szustek gerufen wird, hat sich Staszek nämlich angefreundet.

Kurz vor Ausbruch des polnischen Januaraufstandes von 1863 – also fast ein Vierteljahrhundert vor Edison und den Brüdern Lumière – hat der damalige Dorfschmied Józef Andryszek I. einen kinematografischen Apparat erfunden, mit dem er auf Fisch- und Schweinsblasen gezeichnete »lebende« Bilder in Bewegung vorführen konnte. Doch am Tage der geplanten ersten Vorführung bricht der Januaraufstand aus. Nach einer romantischen Liebe wird er im Kampf schwer verwundet und kann nur noch als bereits Sterbender seinen Kinoapparat in Gang setzen. Hundert Jahre später will nun sein Nachkomme, der zehnjährige Szustek, den Apparat seines Ururgroßvaters nachbauen. Dabei stößt er aber auf den energischen Widerstand seines Vaters, der mit der »Kinomaschine« nur die damalige Familientragödie assoziiert, deren Wiederholung er seinem Sohn ersparen möchte. Kalte Wassergüsse sollen ihn abhärten und ihm seine »fixe Idee« austreiben.
Darsteller der Jungenrollen
Michal Jasinski
(Józef Andryszek VI »Szustek«, 10 Jahre)
Tomasz Krysiak
(Staszek Szewczyk, 10 Jahre)
Piotr Kowalik
(Jozio, 6 Jahre)
Weitere Informationen
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Film bewerten:
Dieser Film/diese Serie taugt nichts!
Die Jungendarsteller sind ganz nett, ansonsten Schrott!
Tolle Jungendarsteller, halbwegs nette Unterhaltung!
Gut spielende Jungendarsteller, gute Handlung!
Hier stimmt einfach alles, die Jungen, die Handlung, alles!

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