Mécanomagie
Originaltitel: Mécanomagie
Kurzspielfilm – Österreich, Luxemburg
Produktionsjahr: 1996
Filmlänge: 16 Minuten
Regie: Bady Minck
Buch: Bady Minck
Kamera: Jerzy Palacz
Musik: André Mergenthaler
Mécanomagie
Filmbeschreibung:
Eine Landschaft, in der alles in Bewegung ist, heimgesucht von einer Figur, die – selbst unbeweglich – sich bewegt: der zur Maschine gewordene Mensch? In »Mécanomagie« werden Wahrnehmungsgrenzen und (Natur-)Gesetze durchbrochen, um neue zu schaffen: die Natur im grenzenlosen Rauschzustand!
Dieser surreale Film entführt den Zuschauer in eine phantastische Welt, in der Steine ein Innenleben haben, Kuchen an Bäumen wachsen und Kinder aus der Erde sprießen, nachdem ein Priester die Felder gesegnet hat ...

»Mécanomagie« ist ein Film über das kollektive Gedächtnis einer Landschaft: des Ardennengebietes (Éisleck) im Norden Luxemburgs. Es ist die Konfrontation der Bewohner und Bebauer dieses – von keltischen, römischen und merowingischen Kultstätten durchzogenen – Landstriches mit der beschleunigten Wahrnehmung des Informationszeitalters.
»Mécanomagie« folgt dem uralten Kreislauf des Säens, Wachsens und Erntens. Der Film erzählt auch von den »Jitzerten«, globalen Wesen des Überall und Nirgends, die sich in einem anderen Zeitsystem als die geerdeten Raummenschen bewegen. Es ist, als ob sich die einen bloß in der Zeit, die anderen ausschließlich im Raum ausbreiten würden. Es ist, als ob das jahrhundertealte Zeitalter des Raumes in das Zeitalter der Zeit übergehen würde.
»Mécanomagie« ist: Kinder, die wie Pflanzen aus der Erde wachsen; Pfarrer, die urtümliche Rituale vollführen; taumelnde Menschen in Springprozessionen, versteinerte Gedächtniswelten, an Sträuchern wachsende Kuchen, Bäuerinnen, denen beim Sprechen Steine aus dem Munde quellen.
»Mécanomagie« ist ein Film über die Begegnung von Zeit und Raum, über die Dehnung der Wahrnehmung und die Täuschung derselben. Der Film arbeitet mit den Techniken des Realtrickfilmes, die via Einzelbildaufnahme (Stop-motion) Verformungen und Umdrehungen des Raum-Zeit-Kontinuums ebenso erlauben wie die Kreation einer autonomen Welt, wirklichkeitsnah herbeihalluziniert wie ein seltsamer Traum.
Darsteller der Jungenrollen
Denys Baldelli
(wachsender Junge)
Kim Thies
(wachsender Junge)
Sascha Gillen
(Meßdiener)
Sven Wirtz
(Meßdiener)
Trailer/Videos
Weitere Informationen
Dieser Film wurde von Franz-Josef in die Filmliste eingetragen!
Film bewerten:
Dieser Film/diese Serie taugt nichts!
Die Jungendarsteller sind ganz nett, ansonsten Schrott!
Tolle Jungendarsteller, halbwegs nette Unterhaltung!
Gut spielende Jungendarsteller, gute Handlung!
Hier stimmt einfach alles, die Jungen, die Handlung, alles!

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